Rechtsanwalt Wolfgang Krolik
Rechtsanwalt Wolfgang Krolik

Unterhaltsberechnung /  Unterhaltszahlungen berechnen

Wie wird die Höhe des Unterhalts bestimmt?

 

Wie kann man den Unterhalt berechnen?

 

Welche Unterhaltszahlungen muss ich leisten?

 

Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten.

 

Die Anwaltskanzlei Krolik in Essen hilft Ihnen bei allen anstehenden Fragen zur Unterhaltsberechnung und zu Unterhaltszahlungen und erstellt für Sie eine qualifizierte Unterhaltsberechnung mit Hilfe des Computerprogrammes, welches auch von den meisten Familienrichtern benutzt wird.

Der Kindesunterhalt ist im Gesetz als Mindestunterhalt definiert. Mindestunterhalt ist derjenige Betrag, den der unterhaltspflichtige Elternteil leisten muss.

 

Regelungen bis 2015

Bis 31.12.2015 richtete sich der Mindestunterhalt nach dem steuerlichen Kinderfreibetrag für minderjährige Kinder (§ 1612a Abs.I BGB). Dieser Ansatz ist zum 1. Januar 2016 durch das „Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts“ entfallen.

 

Regelung ab 1.1.2016

Ab 1. Januar 2016 orientiert sich der Mindestunterhalt direkt am Existenzminimum des Kindes (§ 1612a BGB). Der Betrag wurde erstmals zum 1. Januar 2016 und nun jährlich durch Rechtsverordnung bestimmt (§ 1612a Abs. IV BGB).

Da Kinder verschiedenen Alters einen unterschiedlich hohen Unterhaltsbedarf haben, variieren die Beträge nach Altersklassen. Der Mindestunterhalt beträgt für 2017 nun:...

  • Bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 100 % = 342 EUR
  • Bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres 100 % = 393 EUR
  • Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 100 % = 460 EUR

Dieser gesetzlich festgelegte Mindestunterhalt ist zugleich Ausgangsbasis der von den Familiengerichten angewandten Düsseldorfer Tabelle, die in Abhängigkeit vom Lebensalter und den Einkommensverhältnissen des Elternteils die Unterhaltssätze festlegt. Sie geht von den benannten Unterhaltsbeträgen aus und steigert die Beträge je nach dem „bereinigten“ Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteils.

Ist das Einkommen so hoch, dass es in der Tabelle nicht mehr berücksichtigt wird, muss das Kind einen höheren Lebensbedarf konkret darlegen (BGH FamRZ 2000, 358). Dafür genügt es, besondere oder besonders kostenintensive Bedürfnisse darzulegen (brandenburgisches OLG 9 UF 70/11).

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